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Information der Erzdiözese Wien zur zukünftigen organisatorischen Ausrichtung des Bildungshauses

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Wegen der vielen Nachfragen auch hier der Pressetext zur Entscheidung über die zukünftige Ausrichtung des Bildungshauses Schloss Großrußbach!

Erzdiözese sucht Partner für Schloss Großrußbach

Umbau des kirchlichen Bildungshauses im Weinviertel zum Bildungshotel geplant. Verselbständigung des Bereiches Katholische Erwachsenenbildung für die Region des Weinviertels und Marchfeldes.

Seit 66 Jahren ist das Bildungshaus Schloss Großrußbach im niederösterreichischen Bezirk Korneuburg ein wichtiges Zentrum der katholischen Erwachsenenbildung und ein Brennpunkt für das Weinviertel und Marchfeld, die gemeinsam das nördliche der drei Vikariate (Subeinheiten) der Erzdiözese Wien bilden.

Die Notwendigkeit einer baulichen Sanierung in beträchtlichem finanziellen Ausmaß hat in den vergangenen Monaten zu einer intensiven Diskussion aller Beteiligten – unter Einbeziehung vieler Stakeholder aus Region und Kirche – geführt. Eine gründliche, mit Expertenhilfe durchgeführte Konzeptentwicklung hat mehrere Zukunftsvarianten ergeben. Der für Investitionsentscheidungen der Erzdiözese zuständige Wirtschaftsrat hat sich nun für eine dieser Varianten entschieden und damit die Weichen für die Zukunft von Schloss Großrußbach gestellt.

Die gewählte Zukunftsvariante sieht vor, das Gebäude Schloss Großrußbach und den Bereich Bildung künftig jeweils in größerer Unabhängigkeit voneinander zu entwickeln. Für das Schloss Großrußbach bedeutet das, dass es mit Partnern zu einem wirtschaftlich eigenständigen – das heißt, seine Kosten inklusive Abschreibungen selber erwirtschaftenden - Bildungshotel weiterentwickelt werden soll. Das Haus soll wie bisher, aber in neuer Form, Glaube und Kirche spürbar machen und so ein Ort der Verkündigung für alle Gäste sein.

Gleichzeitig soll auch der Bereich der katholischen Erwachsenenbildung weiterentwickelt werden. Die gesellschaftliche Entwicklung zeigt, dass die Bedeutung einer hochprofessionellen, auf fester ethischer und spiritueller Basis stehenden Erwachsenenbildung zunimmt. Sowohl der Ausfall des Standortes Großrußbach während einer Umbauphase wie auch die geografische Situation des Nordvikariates lassen es dabei sinnvoll erscheinen, neben Großrußbach auch weitere, etwa pfarrliche Standorte in den Regionen des Vikariats einzubeziehen und für Bildungsangebote zu nützen.

Waren also bisher Beherbergungs-, Veranstaltungs- und Bildungsbetrieb in einer Hand und unter einer Leitung, sollen sich Beherbergung und Veranstaltung einerseits und Erwachsenenbildung andererseits nun getrennt und nach den je eigenen Notwendigkeiten weiterentwickeln. Der Generalvikar (Verwaltungschef) der Erzdiözese dazu: „Wir erwarten, dass auch in der neuen Konstellation Schloss Großrußbach für die Erwachsenenbildung weiterhin ein wichtiger Standort bleiben wird, so wie die kirchliche Erwachsenenbildung ein wichtiger Kunde und Partner für das Schloss sein wird. Beide können und sollen miteinander arbeiten, sind aber auch frei, sich in andere Richtungen zu entwickeln, entsprechend den unterschiedlichen Bedürfnissen eines Seminarhotels bzw. einer Erwachsenenbildungsinstitution.“

Das Bildungshaus Großrußbach soll demnach seinen Betrieb bis Ende des Jahres 2020 in gewohnter Weise weiterführen. Bis dahin soll die Erwachsenenbildung ihr Konzept so weiterentwickelt haben, dass eine dann folgende längere Umbau- und Renovierungsphase von Schloss Großrußbach ihr Bildungsangebot nicht unterbricht.

In den kommenden Monaten wird mit Partnern das Konzept für ein Bildungshotel Großrußbach erarbeitet und danach zur pastoralen Prüfung dem Bischofsrat (dem wichtigsten Beratungsgremium des Erzbischofs Kardinal Christoph Schönborn) und zur finanziellen dem Wirtschaftsrat vorgelegt werden. Krasa: „Wir sind zuversichtlich, dass wir auf diese Weise sicherstellen können, dass dieses traditionsreiche Haus weiterhin ein wichtiger Impuls- und Arbeitgeber für die Region sein wird.“

Wien, 15.4.2019


Rückfragen an Dr. Michael Prüller, Pressesprecher der Erzdiözese Wien
Stephansplatz 4, 1010 Wien, Tel.: +43 1 515 52-3555, Mobil: +43 664 515 52 58, Email: m.prueller@edw.or.at

 

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