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Umweltengagement im Bildungshaus

Unsere aktuelle Umwelterklärung / 2018 für 2019/2020

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Unsere aktuelle Umwelterklärung hier zum Download!

Umwelterklärung (2014-2017) online zum Download

© aktuelle Umwelterklärung 2014-2017
Bitte auf das Bild klicken - Die Umwelterklärung öffnet sich als pdf.-Datei

Im Mai 2015 hat das Bildungshaus wieder eine aktualisierte Form der Umwelterklärung veröffentlicht. Im Sinne der Transparenz kann man sich die Umwelterklärung hier downloaden. Gerne senden wir Ihnen auch eine ausgedruckte Version zu. Bitte mailen Sie uns mit dem Kontaktformular ihre Adressdaten. Kontaktformular hier!

© bildungshaus grossrussbach emas umwelterklärung wird präsentiert
Präsentation der Umwelterklärung im Bildungshaus Großrußbach

Gemeinsam mit den Geschäftsführern der Erwachsenenbildung, dem erzbischöflichen Bauamt und dem Vereinsvorstand präsentierte das Bildungshausteam die Umwelterklärung!
Umweltbeauftragter Markus Gerhartinger bedankte sich bei der Geschäftsführung und beim Bauamt für die gute Zusammenarbeit in Umweltfragen, bei Weihbischof Stephan für das Grußwort und beim Verein der Freunde des Bildungshauses für die Finanzierung des EMAS Prozesses im Bildungshaus.

Foto v.l.n.r.: Markus Gerhartinger (Umweltbeauftragter), Hubert Petrasch (Geschäftsführer), Harald Gnilsen (Leiter des eb. Bauamts), Cäcilia Kaltenböck (Vereinsobfrau), Stephan Turnovszky (Bischofsvikar u. Weihbischof), Matthias Roch (Geistlicher Assistent), Erwin Boff (Geschäftsführer), Franz Knittelfelder (Direktor)

Bericht auf der Homepage der Erzdiözese Wien: ErzdiözeseWien.at online 

Aus jedem Bereich jemand im Umweltteam ...

© Umweltteam Bildungshaus Grossrussbach 2015
Das Umweltteam 2015 - Christian Engl, Saida Polovina, Markus Gerhartinger, Waltraud Haas, Martina Hösch, Petra Stütz

Unser Umweltteam engagiert sich

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Ein Teil des Umweltteams des Bildungshauses in St. Pölten bei der Überreichung der EMAS Registrierungsurkunde 2011

UMWELTTIPP: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.“

© markus gerhartinger
Umweltbeauftragter Markus Gerhartinger

… so beten die Christen im Glaubensbekenntnis in jedem Gottesdienst. Was bedeutet dieser Satz? Hat er Auswirkungen auf unser Leben? Wie halten es die Christen mit dem Bewusstsein, dass Gott die Erde so wunderbar geschaffen hat? Beeinflusst das auch unser Handeln? Was wir einkaufen, womit wir heizen, welche Verkehrsmittel wir wählen – all diese Entscheidungen bewirken etwas. Wir im Bildungshaus Großrußbach wollen diese unsere Verantwortung ernst nehmen und auch transparent machen und nehmen derzeit den EMAS Zertifizierungsprozess in Angriff. EMAS ist die Abkürzung für ecomanagement and audit scheme. Ein etwas sperriges Wort für eine gute Sache. EMAS ist das Umweltmanagementsystem in Europa. Mit diesem Zeichen werden Betriebe und Institutionen ausgezeichnet, die sich auf den Weg gemacht haben zu nachhaltigem Wirtschaften und Handeln. In der Erzdiözese Wien zählt das Bildungshaus Großrußbach hier zu den kirchlichen Vorreitern. Es freut mich sehr, dass ich als neuer pädagogischer Mitarbeiter in diesem Bereich mitarbeiten darf und hier transparent wird, dass das Bildungshaus Großrußbach sich seiner Verantwortung für die Welt und die Zukunft der Erde stellt. Für mich ist die Art und Weise wie wir mit unserer Welt - der Schöpfung - umgehen, ein sehr wichtiges und brennendes Thema, dass mich auch schon bisher beruflich und privat sehr beschäftigt hat und sicher weiter beschäftigen wird. Daher ist für mich auch die berufliche Kombination (pädagogischer Mitarbeiter im Bildungshaus Großrußbach und Umweltreferent der Erzdiözese Wien) ideal. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und auf viele Begegnungen mit Ihnen!

Dipl.-Päd. PAss Markus Gerhartinger, pädagogischer Mitarbeiter des Bildungshauses

P.S.: Noch kurz zu meiner Person: Ich stamme aus Perchtoldsdorf und habe das Weinviertel durch meine Frau Monika schätzen und lieben gelernt. Gemeinsam mit unseren Kindern David, Samuel und Mirjam wohnen wir in Korneuburg. Beruflich war ich die letzen 14 Jahre Pastoralassistent, davon 10 Jahre im Weinviertel (Pfarrverband Sierndorf, Pfarre Leobendorf)

PPS: Diese "Umwelttipps" sind unserer Programmzeitung entnommen, wo wir laufend solche veröffentlichen!

© umweltteam 2010
das Umweltteam des Bildungshauses

UMWELTTIPP: schneller – höher – weiter ...

© emas logo grossrussbach
emas logo mit registrierungsnummer 593 für grossrussbach

... ist ein Trend unserer Zeit! Zum Beispiel beim Reisen. Wer nicht einmal im Jahr in Übersee oder zumindest am Meer war, der hat entweder kein Geld oder ist ein etwas seltsamer Zeitgenosse. Wie viele von uns kennen die Schönheiten vieler fremder Länder, aber die Schönheiten des Weinviertels bleiben ihnen verborgen. Wir hier im Bildungshaus versuchen mit Pilgerweg, Glaubensweg und natürlich dem Weinviertler Jakobsweg andere Akzente zu setzen und die Schönheit, die Vielfalt und Lebendigkeit des Weinviertels bewusst zu machen: Wandern, Spazieren gehen in unserer Umgebung, in der Nähe unseres Wohnortes, kurz das Schöne in unserer Nähe entdecken.

Neben dem Aspekt, dass das Weinviertel wirklich sehr schön ist und entdeckt werden will, ist uns auch ein anderer Aspekt wichtig: Die Frage der Mobilität und die damit verbundenen Gefahren für unsere Umwelt! Haben Sie sich schon einmal bewusst gemacht, dass der Flugverkehr die umweltschädlichste Art der Fortbewegung ist? Wir wollen als kirchliches Bildungshaus nicht achtlos mit den Ressourcen unserer Erde umgehen und unser Handeln immer wieder hinterfragen. Die derzeit stattfindenden Schritte im Rahmen der Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS helfen uns dabei! Ein konkretes Beispiel, an dem wir gerade arbeiten, ist der Bücherbus: Ein neuer Bücherbus soll angeschafft werden. In Gesprächen mit der Region und mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden wird versucht, eine möglichst effiziente Nutzung eines allfälligen neuen Bücherbusses zu erreichen. Es ist sinnvoller, wenn die Bücher zu den Menschen kommen, als wenn jeder mit dem eigenen PKW in die Bücherei nach Großrußbach kommt!

So wünsche ich Ihnen einen schönen Herbst und darf Sie ermuntern diesen Herbst zu nützen, um mehr zu Fuß unterwegs zu sein. Vielleicht entdecken auch Sie neues in Ihrer unmittelbaren Umgebung ... Das wünscht Ihnen
Dipl. Päd. PAss. Markus Gerhartinger, Pädagogischer Mitarbeiter, Schwerpunkt „Umweltbildung“

© team beim externen audit
Externes Audit im Herbst 2010 mit DI Thomas A. Reautschnigg von SGS Austria

© umweltteam 2010
Umweltteam beim regelmäßigen Treffen

UMWELTTIPP: Haben sie Zeit? – Haben sie kurz Zeit?

Wie oft haben Sie diese Frage schon mit NEIN beantwortet? Es macht den Eindruck, dass wir – vom Kind bis zum Pensionisten – immer weniger Zeit haben. Eigentlich ist der Tag in den letzten Jahrzehnten nicht kürzer geworden und hat immer noch 24 Stunden, aber wir versuchen immer mehr in diese 24 Stunden hineinzupacken.

Wem nützt das? - Uns selber wohl kaum! In der Bibel gibt es im Buch Kohelet die bekannten Verse „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit“ (vgl. Kohelet 3,1-15) Was aber tun? Wie kann man hier ausbrechen? Heutzutage wird gerne von der Ent-schleunigung geredet als Gegenbewegung zum immer schneller werdenden Leben. Natürlich hat Entschleunigung daher mit bewusstem Verzicht aber auch mit Lebensqualität bzw. Lebensstiländerung zu tun: Weniger kann mehr sein! Es ist kein Zufall, dass der Begriff Entschleunigung auch im Bereich der Ökologie und der Umweltpädagogik immer wieder genannt wird und dort eine seiner Wurzeln hat. Neben uns selbst ist unsere Welt sicher der zweite Gewinner, wenn wir bewusster und ruhiger durchs Leben gehen. Dazu ein kleiner Umwelttipp: Achten Sie auf ihr Mobilitätsverhalten. Warum wird oft nur an das Auto als Fortbewegungsmittel gedacht? Welche Alternativen sind möglich oder sollten wir in unserer Umgebung einfordern?

Warum nicht einmal mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen? Ist zwar nicht so schnell wie das Auto, aber die frische Luft und die Bewegung tut dem Körper sicher gut! In der Fastenzeit gibt es eine interessante Initiative der christlichen Kirchen: das Autofasten. Es lädt uns ein unser eigenes Mobilitätsverhalten bewusst zu überprüfen und selbst zu hinterfragen. Mehr dazu ab Februar 2011 unter http://www.autofasten.at/. Einen guten entschleunigten Start ins neue Jahr wünscht

Dipl. Päd. PAss. Markus Gerhartinger, Pädagogischer Mitarbeiter, Schwerpunkt „Umweltbildung“

UMWELTTIPP: machtlos – ratlos?

„Was kann ich für die Umwelt tun, das ist doch alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein, die böse Wirtschaft ist an allem schuld, ich kann da wirklich gar nichts tun…..“ so sang der gebürtige Weinviertler Liedermacher Peter Weisböck schon vor rund 20 Jahren. Sehr lange beschäftigt vermutlich die meisten von uns dieses Thema: Kann ich sinnvoll und wirkungsvoll zur besseren, gesünderen Welt beitragen oder bin ich hier sowieso machtlos? Natürlich können wir alle zu einer gesünderen und besseren Welt beitragen. Natürlich wird allein mein Tun nicht die Welt retten. Trotzdem ist jedes Engagement und jeder Einsatz wichtig. Wir im Bildungshaus versuchen das unsere zum bewussteren Umgang mit den Ressourcen der Welt beizutragen und auch Vorbild für andere zu sein. Die EMAS Zertifizierung, sowie die Auszeichnung als Ökomanagement Champion Betrieb durch das Land Niederösterreich sind hier nur der sichtbare, offizielle Ausdruck unseres Tuns und Handelns. Hier ein kleiner Umwelttipp für das eigene Handeln: Verwenden Sie möglichst wenig ALU. Die Herstellung des Aluminiums verbraucht enorme Ressourcen: Für die Herstellung einer Tonne Aluminium braucht man 4t Bauxit, 250 kg Natronlauge, 12.500 kWh Energie (das ist in etwas der Jahresstromverbrauch von drei Haushalten). Pro Tonne Aluminium fällt über 1,5 Tonnen giftiger Rotschlamm an, der deponiert werden muss. Spätestens seit der Katastrophe in Westungarn im letzten Jahr wissen wir, was hier für eine Gefahr ausgehen kann. Als Konsument kann ich hier schon versuchen gegenzusteuern und möglichst wenig Alu(dosen) zu kaufen. Von der Energiebilanz sind die Glasmehrwegflaschen das ökologisch sinnvollste Gebinde. Eine interessante Homepage ist in diesem Zusammenhang http://www.mehrweg.at/.

Dipl. Päd. PAss. Markus Gerhartinger, Pädagogischer Mitarbeiter, Schwerpunkt „Umweltbildung“

© bh grossrussbach
Solaranlage für die Aufbereitung des Warmwassers

Umwelterklärung des Bildungshauses Großrußbach

© Deckblatt Umwelterklärung 2010
Umwelterklärung zum Download - einfach auf das Bild klicken!

2010 haben wir mit der externen Auditierung auch unsere erste Umwelterklärung veröffentlicht. Hier für Sie zum Download - einfach auf das Bild klicken.

Seminarangebot aus dem Bereich UMWELT und GESUNDHEIT finden Sie hier in unserem Seminarkalender! Seminarkalender online!

Kontakt / Seminarideen / Umweltanregungen bitte an:
Markus Gerhartinger, Dipl.-Päd. PAss.
Umweltbeauftragter des Bildungshauses Schloss Großrußbach

Nutzen Sie unser Kontaktformular: Kontaktformular online

Informationen zur kirchlichen Umweltarbeit online: Umweltbeauftragte der Kirchen
Informationen zu EMAS online / Programm der EU - Umweltministerium

UMWELTTIPP: Nachhaltiges Lesen

© medienmobil - bücherbus neu
Unser neuer Bücherbus: MEdienMObil seit Oktober 2011

Ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist Martina Hösch und ich bin seit 2006 in der Bücherei/im Bücherbus des Bildungshauses tätig.

Gerne habe ich letztes Jahr die Einladung angenommen, im Umweltteam des Hauses mit dabei zu sein. Einerseits reizte mich dieMöglichkeit einen Einblick in andere Arbeitsbereiche des Bildungshauses zu bekommen, andererseits begrüße ich als überzeugte Biobäuerin jede Aktion, die unser Handeln bewusst macht und überdenken lässt. Mein Arbeitsplatz im Bildungshaus, die Bücherei, passt hier hervorragend zum Gedanken der Nachhaltigkeit: Das Entlehnen und besonders das Zurückbringen ist für die Jüngsten unserer Leserschaft mitunter eine große Herausforderung, der Lernprozess des Teilens wird damit wunderbar unterstützt. Auch die erwachsene Leserschaft positioniert sich klar, bewusst entscheidet man sich für ein Buch aus der Bibliothek gegen ein weiteres für den persönlichen Besitz. Heuer feiert unser Bücherbus sein 30-jähriges Bestehen. Wir werden mit dem „Bücherbus Neu“ ab Oktober 2011 in Zusammenarbeit mit Gemeinden der Region auch weiterhin engagiert unterwegs sein – mobile Medien machen mobil! Mit diesem österreichweit einzigartigen Projekt des Bücherbusses tragen wir auch aktiv zum Klimaschutz bei: Wir kommen in die verschiedenen Ortschaften, sind vor Ort und die Bevölkerung kann zu Fuß oder mit dem Rad zum Bücherbus kommen. Unsere Bücherbusrunde erspart viele Fahrten mit dem eigenen PKW zur Bücherei und wieder retour ein. In diesem Sinne freuen wir uns auf ein Wiedersehen in der Bücherei, im Bücherbus!

Hösch Martina, für die Bücherei – Bücherbus im Bildungshaus Schloss Großrußbach

Überreichung der EMAS Registrierungsurkunde im Landhaus St. Pölten durch den Umweltminister

© bildungshaus.cc
Landtagspräsident Mag. Heuras, Markus Gerhartinger, Franz Knittelfelder, Umweltminister Niki Berlakovich

© urkunde

(red)


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