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Danke für das gemeinsame Feiern!
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Viele Gäste haben mit uns den 65. Geburtstag gefeiert! Danke für Ihr / Euer Kommen!

Bildungshaus Schloss Großrußbach   dem Geist Raum geben … seit 65 Jahren!

Im Sommer 1953 ist Dr. Martin Stur von Ulrichskirchen nach Großrußbach übersiedelt und hat damit das Bildungshaus Schloss Großrußbach begründet. Am 25. Oktober 1953 wurde es von Kardinal Theodor Innitzer offiziell eröffnet und gesegnet. Martin Stur hat damit die Tradition der dänischen Heimvolkshochschulen nach Niederösterreich gebracht und mit langen Kursen für die ländliche Bevölkerung nach dem Krieg begonnen.

Das Bildungshaus Großrußbach ist das Zentrum der Kirche im Vikariat Nord und damit einer der traditionsreichsten Weiterbildungseinrichtungen des Landes. In unserem Markenprozess haben wir es so formuliert:

Verstehen Sie unser Schloss als einen Ort der Begegnung und Inspiration. Wir sind bemüht, eine Atmosphäre zu schaffen, die anregt und befähigt. Inmitten des Weinviertels gelegen trifft hier genussvolle Gelassenheit auf ehrliche Wertschätzung.

Heute ist Großrußbach das einzige Bildungshaus der Erzdiözese Wien mit Küche und Beherbergungsbetrieb und in den letzten Jahren auf einem beachtenswerten Erfolgskurs, das beweist auch die Bilanz für das Jahr 2017.

Direktor Franz Knittelfelder kann zufrieden auf das letzte Jahr mit mehr als 11.400 Seminarteilnehmer/innen bei mehr als 500 Veranstaltungen blicken. Diese Tendenz hält auch 2018 weiter an. Mitte des Jahres waren es bereits mehr als 7.000 Kursgäste in Großrußbach. Damit wird das Bildungsprogramm kontinuierlich besser angenommen und die Anzahl der Teilnehmer/innen konnte in den letzten 10 Jahren um mehr als 20% gesteigert werden.

Großrußbach ist auch ein gut angenommener Hotelbetrieb. Unsere Seminargäste schätzen die gute Unterbringung und vor allem die gute Küche. Die Anzahl der Nächtigungen liegt aktuell bei knapp 5000 im Jahr.

Eine besondere Freude für Prälat Dr. Matthias Roch, den geistlichen Assistenten und Initiator des Jakobswegs im Weinviertel ist es, dass dieser neu beschilderte Weg seit der Eröffnung so gut angenommen wird. Schätzungsweise gehen rund 2500 Pilger/innen die ca. 150 km lange Strecke des Jakobswegs Weinviertel zwischen Drasenhofen und Krems. Im Bildungshaus übernachten davon jährlich rund 300.

Ganze Spektrum der kath. Erwachsenenbildung im Angebot

Entsprechend dem Motto des Hauses „dem Geist Raum geben“ bringt das Bildungshaus zweimal im Jahr ein eigenes öffentlich zugängliches Bildungsprogramm heraus. In der bunten Programmvielfalt stehen Seminare der Umweltbildung, der theologischen Aus- und Weiterbildung, im Bereich des internationalen Kreistanzes, im Bereich „Hospiz“ und der Elternbildung im Vordergrund.

Um noch stärker auf die Bedürfnisse der Teilnehmer/innen einzugehen, wurde das modernisierte Logo mit dem Slogan „Mensch sein gut meistern“ ergänzt. Das Bildungsangebot soll daher in den nächsten Jahren stärker die Lebenszyklen der Menschen in den Blick nehmen. Dazu gehören alles von der Elternbildung beginnend, über Angebote für die ganze Familie (wie die Familienmusiktage im Sommer), der Gesundheitsbereich und das Begleiten in der letzten Lebensphase (Hospiz / Lebens- Sterbe- u. Trauerbegleitung).

Infrastuktur bietet alle Möglichkeiten

Aktuell hat das Bildungshaus 37 Zimmer mit insgesamt 57 Betten. 6 Zimmer sind rollstuhlgerecht und mit einer modernen Notrufanlage komplett barrierefrei ausgestattet. Unterschiedlich große Seminarräume bieten bis zu 200 Menschen Platz für Weiterbildungen, Seminare und Tagungen. Das Küchenteam mit einer eigenen Diätassistentin kümmert sich um das leibliche Wohl. Mitten im Grünen gelegen, bietet Großrußbach viel Erholung und Entspannung. Der großzügige Garten- und Waldbereich lädt zum Besuchen des Gartenlabyrinths ein.

Qualität wird groß geschrieben – viele Zertifikate!

Das Leitungsteam und besonders Susanne Benold als Wirtschaftsleiterin legen großen Wert auf ständige Verbesserung der Qualität. So hat Großrußbach bereits 2003 das ISO-Qualitätsmanagement-System eingeführt und seither ständig ausgebaut. 2008 wurde das Bildungsprogramm zertifiziert, 2009 die Elternbildung mit der „MARKE Elternbildung“ ausgezeichnet, 2010 das Umweltmanagement mit der europäischen EMAS-Zertifizierung bestätigt und im letzten Jahr 2012 kam auch die Auszeichnung als PILGRIM-Bildungshaus dazu. Im Jahr 2012 war Großrußbach bei den ersten Bildungseinrichtungen dabei, die auf österreichebene vom Ministerium mit dem „Ö-Cert“ in die Liste der qualitätsgesicherten Bildungsträger aufgenommen wurden.

Zu den vielen Auszeichnungen kam 2011 auch der erste niederösterreichische Bibliothekenaward dazu. Das Projekt „Bücherbus“ mit dem neuen Medienmobil und die Neuorganisation der hauseigenen Bibliothek ist inzwischen österreichweit ein  Vorzeigeprojekt für gelungene regionale Zusammenarbeit.

Bischofsvikar Weihbischof Stephan Turnovszky hat ein Büro im Bildungshaus und damit ist das Bildungshaus noch stärker das regionale Zentrum der Kirche im Weinviertel und Haus des Vikariats Nord.

Eine große Freude für alle in Großrußbach ist der „Verein der Freunde und Förderer des Bildungshauses“. Obfrau Cäcilia Kaltenböck und Ehrenobmann Karl Litschauer unterstützen mit mehr als 1200 Mitglieder ideell und finanziell die Arbeit des Hauses. Viele Persönlichkeiten unter anderen wie Altlandeshauptmann Erwin Pröll, Landtagspräsident Karl Wilfing und Landeshautfrau Johanna Mikl-Leitner sind Mitglieder in unserem Unterstützungsverein.

Sorgenkind ist das historische Schlossgebäude und das Gästehaus

In den letzten Jahren wurde von Trägerseite in die bauliche Substanz des historischen Teils des Schlosses leider wenig investiert. Jetzt muss dringend eine größere Sanierung durchgeführt werden. Die Barrierefreiheit im Eingangsbereich des barocken Schlosses, die Zugänge zu den Seminarräumen und die Haustechnik brauchen eine Generalüberholung. In den sechziger Jahren wurde das Gästehaus aus den ehemaligen Stallungen gebaut. Auch hier sind dringend Renovierungsarbeiten notwendig. Um die Erzdiözese Wien zu dieser Investition zu bewegen hat der Verein der Freunde und Förderer eine Petition an Kardinal Schönborn gestartet. Derzeit gibt es mehrere Studien die in Schätzungen einen Finanzierungsbedarf rund um 10 Millionen Euro ausweisen.

Alle Beteiligten hoffen, dass eines der eingereichten Konzepte bald die Zustimmung der Erzdiözese Wien erhält und die Renovierungsarbeiten beginnen können.

Noch ein paar Zahlenspiele

Waren es im Herbst 1953 drei Kurse mit insgesamt 80 Teilnehmer/innen, so steigerte sich die Anzahl kontinuierlich. 1955 waren es 22 Kurse mit über 500 TN, 1957 schon 28 Veranstaltungen mit mehr als 700 Besucher/innen, die auch sehr oft und lange im Haus genächtigt haben – knapp 4400 Nächtigungen. Ab 1980 wurde dann ganz genau Statistik geführt. Von 70 (1980) wurde die Anzahl der Veranstaltungen auf 537 im Jahr 1996 gesteigert. Von 1980 bis ins Jahr 2018 fanden knapp 16.000 Veranstaltungen (Seminare, Vorträge, Tagungen, Lehrgänge …) im Bildungshaus statt. Diese wurden von über 400.000 Teilnehmer/innen besucht.

In den letzten Jahren finden alljährlich ca. 500 Veranstaltungen im Bildungshaus Großrußbach statt. Diese werden von knapp 11.000 Teilnehmer/innen besucht. Das heißt in den 65 Jahren wurde mehr als 500.000 mal in Großrußbach an einer Veranstaltung teilgenommen! Danke unseren treuen Stammkund/innen und wir freuen uns auf Sie!

Die Mitarbeiter/innen 2018 

(13,2 Vollzeitäquivalent / 19 Personen in Teil- u. Vollzeit / 50,2 Durchschnittsalter – zum größten Teil aus der Region um Großrußbach inkl. Büchereibetrieb)

Leitung: Rektor Geistlicher Assistent Prälat Dr. Matthias Roch, Direktor Dipl.Päd. Franz Knittelfelder, Wirtschaftsleiterin Susanne Benold
Pädagogik: Dipl.Päd. Markus Gerhartinger
Rezeption: Marion Schöfmann, Sissy Holzer-Konrad
Küchenteam: Küchenleiterin Petra Stütz, Edith Wichtl, Anna Schierer
Service, Speisesaal: Saida Polovina, Michaela Morawek
Housekeeping: Waltraud Haas, Roswitha Kortschak, Grabler Gertrude, Sandra Ondrovics
Haustechnik: Thomas Sestak, Resid Polovina
Bücherei – Medienmobil: Büchereileiterin Martina Hösch, Mag.a Anita Zach, Sissy Holzer-Konrad

Geschäftsführung der Erwachsenenbildung: Mag. Hubert Petrasch, GR Ing. Erwin Boff (gewerberechtlicher GF)

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(red)


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