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Im Herbst starten wieder neue Lehrgänge im Bereich "Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung"

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Im Herbst starten wieder drei Lehrgänge aus dem Schwerpunktbereich "Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung" - nutzen Sie rasch die Möglichkeit zur Anmeldung!

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Aufbaulehrgang Befähigung zur Trauerbegleitung
nach den Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung BAT*

Menschen in Krisen, ausgelöst durch einen schwerwiegenden Verlust, wünschen sich in erster Linie mitmenschliche Begleitung durch ihren Trauerprozess, die den Begleitern/innen eine hohe persönliche wie auch fachliche Kompetenz abverlangt. Idealerweise sollten diese professionell geschulten  Trauerbegleiter/innen in eine Organisation eingebunden sein, die für ihre Begleitung, für Supervision und Weiterbildung Sorge trägt.

Persönliche Voraussetzungen

• Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit persönlichen Verlusterfahrungen und die Bereitschaft sich in einer Gruppe darüber auszutauschen
• Respektvoller Umgang mit Menschen verschiedener Weltanschauungen

Von der Teilnahme wird abgeraten, wenn jemand derzeit in der Auseinandersetzung mit schwerwiegenden Ereignissen/Erfahrungen (z.B. Todesfall, schwere Erkrankung, Trennungen) steht.

Formale Voraussetzungen

• Lehrgang für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung (für Ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen, Curriculum des Dachverbandes Hospiz Österreich) oder
• Ausbildung in Psychotherapie, Psychologie, LSB, Medizin oder einem Pflegeberuf, wenn mindestens je 40 UE Selbsterfahrung und Gesprächsführung sowie Erfahrung in Trauerbegleitung und Kenntnisse der psychosozialen Angebote rund um Sterben, Tod und Trauer nachgewiesen werden können, oder
• Einführungsseminar in Trauerbegleitung

Lehrgang für Trauerbegleitung: 80 Unterrichtseinheiten

Lernfelder und Inhalte des Lehrgangs
Wissen über Sinn und Ziel von Trauer und Trauerprozessen, Trauer in verschiedenen Altersgruppen und Lebensphasen und Lebenssituationen (Trauer von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Beeinträchtigung), Organisationen und Diensten, Grundlagen der Trauerbegleitung, Selbsterfahrung, Haltung, Motivation, Selbstreflexion, Trauerbegleitung konkret – der Begleitprozess, Möglichkeiten der Gesprächsführung, Krisenintervention, Psychotraumatologie, Suizid, Suizidalität, Schuld- und Schuldgefühle, Umgang mit erschwerter Trauer und Traumatisierung, Weltanschauungen, Lebensgrundhaltungen und Spiritualität, Verständnis von Sinn und Sinnfragen, Sterben, Tod und Trauer in verschiedenen Religionen und Kulturen und deren Bedeutung für die Trauerbegleitung, Symbole, Rituale, Gestalten von Abschieds- & Gedenkfeiern, Bestattung, Psychohygiene, Wahrnehmung & Einsatz eigener Ressourcen, Beachtung der eigenen Grenzen im Begleitgeschehen, Unterstützungsangebote wie Supervision und Intervision, Abschluss, Reflexion, Evaluierung, Ausblick

* Das Curriculum der Befähigung zur Trauerbegleitung wurde 2014 erarbeitet und vom Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung am 18. Juni 2014 genehmigt und in Kraft gesetzt.

Termine:
Freitag, 20. September, 15:00 – Samstag, 21. September 2019, 17:00 Uhr
Freitag, 4. Oktober, 15:00 – Samstag, 5. Oktober 2019, 17:00 Uhr
Freitag, 18. Oktober, 15:00 – Samstag, 19. Oktober 2019, 17:00 Uhr
Freitag, 8. November, 15:00 – Samstag, 9. November 2019, 17:00 Uhr
Freitag, 22. November, 15:00 – Samstag, 23. November 2019, 17:00 Uhr

Lehrgangsleitung: Mag.a (FH) Kathrin Unterhofer & Team
Teilnahmebeitrag: € 590,-

Begrenzte Teilnehmer/innenzahl! Eine Nächtigung im Bildungshaus während des Lehrgangs wird empfohlen, da es auch intensive Abendeinheiten gibt. Beachten Sie die Aufnahmevoraussetzungen!

Genaue Informationen / Anmeldung / Detailfolder:
Kontaktstelle Trauer Caritas Erzdiözese Wien
Stephansplatz 6, 1010 Wien, Tel. 01-515 52 3099 oder 0664-842 76 34
E: kontaktstelletrauer@caritas-wien.at

OnlineAnmeldung auch hier möglich: ANMELDUNG

in Kooperation mit der Caritas Kontaktstelle Trauer    
Caritas Erzdiözese Wien         www.pfarrcaritas.at

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Für immer anders …
Trauernde Kinder und Jugendliche begleiten / Basisqualifikation

Genauso wie Männer und Frauen unterschiedliche Trauerreaktionen zeigen können, so verstehen, fühlen und reagieren auch trauernde Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer Entwicklung und Erfahrung in manchen Situationen »anders« als Erwachsene. Sie benötigen Unterstützung durch Begleiter/innen und kreative Methoden, um ihre Lebenssituation zu verstehen und um Gefühle ausdrücken zu können.

Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt in der praxisorientierten Information und Begleitung von Kindern und Jugendlichen, bei denen der Verlust eines Geschwisters oder (Groß-) Elternteils ansteht oder bei denen diese bereits verstorben sind. Für die Durchführung von Kinder- und Jugendtrauergruppen werden praktische Grundlagen für Inhalt, Durchführung und Öffentlichkeitsarbeit vermittelt.

Zielgruppe:
Der Kurs richtet sich vor allem an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen aus dem Hospiz, aber auch Pflegefachkräfte, Bestatter/innen, Pädagogen/innen, Behindertenpädagog/innen, Seelsorger/innen und weitere, die trauernde Kinder und Jugendliche begleiten möchten.

Voraussetzungen: Die Bereitschaft zur Selbstreflexion und Anfertigung von praxisorientierten Hausaufgaben zwischen den einzelnen Treffen. Keine eigene akute Trauer.

Inhalte: Die Themen orientieren sich an der Empfehlung des Bundesverbandes Trauer Dtschl. (BVT D) für die Basisqualifikation und sind inhaltlich an der Zielgruppe trauernder Kinder und Jugendliche in Trauergruppen ausgerichtet. Themen der zwei Blöcke sind u. a. „Auseinandersetzung mit eigenen Verlusten“, „Praxisorientierter Umgang mit Trauermodellen von J.W. Worden und Rm. Smeding“, „Verlusterfahrungen von Kindern und deren mögl. Wertigkeiten“, „Grundlagen, Klärung der Ziele und Grenzen von Kinder-/Jugend-Trauerbegleitung“, „Psychohygiene“, „Todesverständnis und Trauerreaktionen von Kindern und Jugendlichen“, „Gesprächsleitung im Einzel- und Gruppengespräch“, „Geschwistertrauer“, „Spiritualität“, „Hoffnungsbilder“, „Rituale und Symbolarbeit“ ….

Referentin:
Mechthild Schroeter-Rupieper, geb. 1964, aus Gelsenkirchen, Deutschland, www.familientrauerbegleitung.de

Familientrauerbegleiterin, Fortbildungsreferentin im gesamten deutschsprachigen Raum, Trauerbegleiterausbildung u.a. bei Chris Paul und Dr. Ruthmarijke Smeding, Autorin zahlreicher Fachbücher, Leiterin von „Lavia – Institut für Familientrauerbegleitung“

Termine:
Montag, 14.10.2019, 9:30 Uhr bis Freitag, 18.10.2019, 13:00 Uhr und
Montag, 2.3.2020, 9:30 Uhr bis Freitag, 6.3.2020, 13:00 Uhr

Teilnahmebeitrag: 780,- für den gesamten Lehrgang

Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!
Es gibt auch Abendeinheiten, wir empfehlen eine Nächtigung im Bildungshaus. Reservieren Sie mit der Anmeldung auch Ihr Zimmer! Die Anmeldungen werden nach dem Einlangen gereiht. Melden Sie sich rasch an!

Anmeldung bis 14. September 2019 im Bildungshaus Großrußbach - online auch hier möglich: ANMELDUNG ONLINE

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19. Grundkurs „Einführung in die Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung“ – Semesterkurs Frühjahr 2020

Cicerly Saunders, die Begründerin des ersten modernen Hospizes in London, hat die Beziehung zu einem sterbenden Menschen folgendermaßen ausgedrückt:
„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können … „

Der Lehrgang ist eine „Einführung in die Sterbebegleitung“
für Personen, die sich ehrenamtlich dem Hospizdienst zur Verfügung stellen wollen
für Menschen, die ihre Kompetenz in der Begleitung Kranker und Sterbender erweitern wollen
für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen

Inhalte:
Eigene Auseinandersetzung mit Verlust, Sterben, Tod und Trauer; Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden; Medizinisch und pflegerische Grundinformationen; Wahrhaftigkeit am Krankenbett; Phasen des Sterbens und Trauerns; Schmerz, Schmerzlinderung, Palliativmedizin; Selbstpflege, Grenzen erkennen und annehmen; Euthanasie, gesellschaftlicher Kontext; Ethisch-juridische Dimension - soziale und rechtliche Fragen, Willenserklärung; Spiritualität, Trauerbegleitung, Trauer und Trauerrituale; Ehrenamtlichkeit in der Hospizbewegung – Palliative Care.

Der Einführungskurs ist keine Berufsausbildung und keine Trauergruppe für Betroffene!

 

Kursleitung und Begleitung:

Angela Siquans, akad. Palliativexpertin, Dipl. Ehe- Familien- und Lebensberaterin, Mediatorin, zertif. Kinder-, Jugend- u. Familientrauerbegleiterin

DGKS Helen Neubacher, akad. Palliativexpertin, B.S.N., R.N., Pflegefachfrau für Phytotherapie (SIP); langjährige Koordinatorin des Mobilen Hospizteams (Kursbegleitung)

Weitere Referent/innen:
Dr.in Elisabeth Atzmüller, FÄ für Innere Medizin, Palliativärztin, Univ.-Doz. Dr. Franz Schmatz, Psychotherapeut, Theologe, Diakon, Autor; Monika Karl-Schild, DGKS - Validation; DGKP Martin Kräftner, NÖ Patientenanwaltschaft

Kurseinheiten/Zeitplan:

Einführungsabend: Die., 26. November 2019, 18:00 – 21:00 Uhr im Bildungshaus Großrußbach!

1. Teil: Freitag, 17. Jänner 2020, 14:00 bis Samstag, 18. Jänner 2020, 18:00 Uhr
2. Teil: Freitag, 28. Februar 2020, 14:00 bis Samstag, 29. Februar 2020, 18:00 Uhr
3. Teil: Freitag, 13. März 2020, 14:00 bis Samstag, 14. März 2020, 18:00 Uhr
4. Teil: Freitag, 3. April 2020, 14:00 bis Samstag, 4. April 2020, 18:00 Uhr
5. Teil: Freitag, 8. Mai 2020, 14:00 bis Samstag, 9. Mai 2020, 18:00 Uhr

Samstag, 9.5.2020, 16:00 Uhr: Wortgottesdienst mit Zertifikatsüberreichung durch Prälat Dr. Matthias Roch
Kursbeitrag: € 435,-
(dieser Beitrag kann bei ehrenamtlicher Mitarbeit nach dem Seminar über Ansuchen des Vereins/der Institution beim Landesverband Hospiz NÖ bzw. in Wien über die Erste-Bank-Privatstiftung teilweise rückvergütet werden)

Anmeldeschluss: 10. Dezember 2019

Hinweise: Die Teilnahme am Einführungsnachmittag bzw. ein persönliches Gespräch mit der Kursleitung zur Abklärung der Motivation ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang! Es gibt am Freitag eine verpflichtende Abendeinheit. Wir empfehlen eine Nächtigung im Bildungshaus!

Begrenzte Teilnehmer/innenzahl!    Detailprospekt und Anmeldeformular bitte anfordern!

Online Anmeldung auch hier möglich: ANMELDUNG ONLINE

Bitte beachten Sie die öffentliche Vortragsreihe im Rahmen des Lehrgangs in unserer nächsten Programmzeitschrift!

(red)


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